Bevor ihr Mephisto in Diablo 4: Lord of Hatred besiegt, solltet ihr seine 500-jährige, echte Geschichte kennen

Wer ist eigentlich Mephisto? Die Spurensuche nach dem Teufelskerl führt unseren Autoren hunderte Jahre in die Vergangenheit.

Mephisto hatte 500 Jahre Zeit, sich auf euch vorzubereiten. Seid ihr gewappnet? Mephisto hatte 500 Jahre Zeit, sich auf euch vorzubereiten. Seid ihr gewappnet?

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Hinter Blizzards Mephisto steckt weit mehr als ein großer Name aus Diablos Dämonen-Pantheon. Wir haben tief in den Katakomben der Kulturgeschichte nachgeforscht und zeigen euch, weshalb der Bösewicht-Cocktail aus kühlem Charisma, berechnender Manipulation und teuflischer Verführung in Diablo 4 keineswegs nur eine Idee moderner Videospiel-Fantasy ist.

Für ein elementar böses »Prime Evil«gibt sich unser »Lord of Hatred« in Diablo 4 lange auffallend zurückhaltend. Da wird nicht permanent gebrüllt, getobt und selbstgefällig schwadroniert, wie fürchterlich grausam und unfassbar mächtig man doch sei.

Till Seidenspinner
Till Seidenspinner

Unser Autor Till interessiert sich für Kultur und Geschichte wie andere Dämonenjäger für Loot und Skilltrees. Bei seiner Einstimmung auf Lord of Hatred war seine Lektüre deshalb kein neuer Klassenguide (sorry, Dimi!), sondern Goethes Faust. Denn, beim Teufel, lassen sich in der Trockenkost von 1808 spannende Parallelen zu Diablos Mephisto finden, die selbst den altehrwürdigen Horadrim ein erstauntes ohhh! und ahhh! entlocken dürften.

Statt sich plump über seine zerstörerische Wucht zu definieren, begegnet uns Mephisto zunächst als ruhige, eloquente, ja sogar hilfreiche Stimme, die es versteht, vor allem durch ihren Wissensvorsprung Macht über uns auszuüben.

Diese Interpretation des Teufels als intelligenten und elegant-niederträchtigen Gegenspieler ist dabei keineswegs eine Erfindung der Entwickler. Tatsächlich gibt es in der Kunst und Literaturgeschichte viele Beispiele, in denen Mephistopheles (Mephisto ist lediglich die knackigere Kurzform) nicht als das offensichtliche Monster inszeniert wird.

Motive des kalkulierenden Verführers und einer rhetorisch überlegenen Instanz, die den Menschen mit List und Tücke dazu bringt, verheerende Entscheidungen in gutem Glauben selbst zu treffen, wurden schon ab dem 16. Jahrhundert immer wieder aufgegriffen. Doch von vorne.

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